Freitag, 4. Juli 2014
Samstag, 30. Januar 2010
Reaktion zum JMStV-E - Gefährlich für Gamer
Der Verbands für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) beurteilt den Entwurf zur Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) als ungenügend und im Kern an der Eigenart und Beschaffenheit des Internets vorbeigehend. Es zeigt sich deutlich, dass versucht wird mit alten Instrumentarien ein Medium zu regulieren, für welches diese Mechanismen nicht zielführend sind.
Video- und Computerspieler sind von den geplanten Regelungen besonders stark betroffen, da sie neben ihrem Konsumentenstatus bei Browser- und Onlinespielen sich auch in großer Zahl aktiv zu Gemeinschaften im Internet zusammenschließen und austauschen. Dies ist inzwischen ein wichtiger Teil des sozialen Lebens geworden und sorgt für kreative Entfaltung und begünstigt die Erlangung sozialer Kompetenzen. Durch strenge Anforderungen zur Kennzeichnung wären diese Aktivitäten gefährdet.
Die Schwächen des Dokuments beginnen bereits damit, dass der Entwurf von persistenten Inhalten ausgeht. Dies mag für wenige Inhalte zutreffen, ist aber bei Angeboten wie Programmen, Communityangeboten oder sozialen Netzwerken nicht gegeben. Hier jedweden Inhalt entsprechend einer altersgerechten Einteilung vor der Veröffentlichung zu verifizieren ist nicht nur unpraktikabel sondern schlicht unmöglich.
Daneben ist der Entwurf sehr ungenau was die Angebote und die Ausnahmen angeht. So regelt § 5 Abs. 6 eine Ausnahme für Nachrichtensendungen oder soweit ein berechtigtes Interesse vorliegt. Fasst man diese Regelung sehr weit auf, so sind Blogs, Newsportale jedweder Art und Güte genauso wie Dienste wie Twitter und Facebook von vornherein von der Regelung ausgenommen, da sie seit Ereignissen wie der Krise im Iran oder Haiti als Nachrichtenquellen anerkannt sind. Dabei sind aber in Facebook wiederum Applikationen integriert, die nach ihrer Art durchaus jugendgefährdend sein könnten. Worauf die Regelungen genau angewendet werden müssten, ist also überaus unklar.
Auch Server für klassische Multiplayer-Spiele, wie sie vor allem viele Clans unterhalten, stellen einen Teil des Internets dar. Daher ist sogar denkbar, dass durch die Novellierung des JMStV auch deren Betreiber vor die Aufgabe gestellt werden, virtuelle Einlasskontrollen zu betreiben. Doch spätestens bei dem im professionellen eSport üblichen Austausch von Bild- und Videomaterial zur Dokumentation des Spielverlaufs würden die Regeln des JMStV nach dem aktuellen Entwurf greifen.
Zusätzlich zeigt die alt hergebrachte Ausnahmeregelung über zeitliche Verfügbarkeit des Angebotes, dass die Verfasser die Wandlungen der Angebote nicht erfasst haben. War das Internet von jeher nicht in Zeitzonen einteilbar, so wird spätestens mit der Einführung von On-Demand Diensten auch im Fernsehen diese Methode völlig überholt sein.
Selbst die vorgeschlagenen Labels, anhand derer die Eignung eines Inhalts für ein bestimmtes Alter kenntlich gemacht werden soll, dienen nicht dem Jugendschutz, wenn die Eltern nicht entsprechend handeln. Dass dieses offenbar oft nicht der Fall ist, liegt sicherlich nicht an mangelnden technischen Möglichkeiten sondern eher an mangelnder Aufklärung. So ist es überaus einfach, Programme zur Unterstützung des Jugendschutzes auf einem Computer zu installieren. Diese kommen gänzlich ohne aufwändige Regulierung des Internets aus und können individuell auf den Benutzer eingestellt werden.
„Auch wenn die Reform gut gemeint ist: Hier entstehen neue Fallstricke und Gefahren für alle aktiven Internetnutzer – insbesondere für Gamer. Es sollte stets daran gedacht werden, dass Verantwortungsbewusstsein nicht durch Vorschriften ersetzt werden kann. Aus eben diesem Grund ziehen wir es vor, Eltern direkt zu unterstützen.“, fasst Patrik Schönfeldt, Vorstandsvorsitzender des VDVC, die Situation zusammen.
Video- und Computerspieler sind von den geplanten Regelungen besonders stark betroffen, da sie neben ihrem Konsumentenstatus bei Browser- und Onlinespielen sich auch in großer Zahl aktiv zu Gemeinschaften im Internet zusammenschließen und austauschen. Dies ist inzwischen ein wichtiger Teil des sozialen Lebens geworden und sorgt für kreative Entfaltung und begünstigt die Erlangung sozialer Kompetenzen. Durch strenge Anforderungen zur Kennzeichnung wären diese Aktivitäten gefährdet.
Die Schwächen des Dokuments beginnen bereits damit, dass der Entwurf von persistenten Inhalten ausgeht. Dies mag für wenige Inhalte zutreffen, ist aber bei Angeboten wie Programmen, Communityangeboten oder sozialen Netzwerken nicht gegeben. Hier jedweden Inhalt entsprechend einer altersgerechten Einteilung vor der Veröffentlichung zu verifizieren ist nicht nur unpraktikabel sondern schlicht unmöglich.
Daneben ist der Entwurf sehr ungenau was die Angebote und die Ausnahmen angeht. So regelt § 5 Abs. 6 eine Ausnahme für Nachrichtensendungen oder soweit ein berechtigtes Interesse vorliegt. Fasst man diese Regelung sehr weit auf, so sind Blogs, Newsportale jedweder Art und Güte genauso wie Dienste wie Twitter und Facebook von vornherein von der Regelung ausgenommen, da sie seit Ereignissen wie der Krise im Iran oder Haiti als Nachrichtenquellen anerkannt sind. Dabei sind aber in Facebook wiederum Applikationen integriert, die nach ihrer Art durchaus jugendgefährdend sein könnten. Worauf die Regelungen genau angewendet werden müssten, ist also überaus unklar.
Auch Server für klassische Multiplayer-Spiele, wie sie vor allem viele Clans unterhalten, stellen einen Teil des Internets dar. Daher ist sogar denkbar, dass durch die Novellierung des JMStV auch deren Betreiber vor die Aufgabe gestellt werden, virtuelle Einlasskontrollen zu betreiben. Doch spätestens bei dem im professionellen eSport üblichen Austausch von Bild- und Videomaterial zur Dokumentation des Spielverlaufs würden die Regeln des JMStV nach dem aktuellen Entwurf greifen.
Zusätzlich zeigt die alt hergebrachte Ausnahmeregelung über zeitliche Verfügbarkeit des Angebotes, dass die Verfasser die Wandlungen der Angebote nicht erfasst haben. War das Internet von jeher nicht in Zeitzonen einteilbar, so wird spätestens mit der Einführung von On-Demand Diensten auch im Fernsehen diese Methode völlig überholt sein.
Selbst die vorgeschlagenen Labels, anhand derer die Eignung eines Inhalts für ein bestimmtes Alter kenntlich gemacht werden soll, dienen nicht dem Jugendschutz, wenn die Eltern nicht entsprechend handeln. Dass dieses offenbar oft nicht der Fall ist, liegt sicherlich nicht an mangelnden technischen Möglichkeiten sondern eher an mangelnder Aufklärung. So ist es überaus einfach, Programme zur Unterstützung des Jugendschutzes auf einem Computer zu installieren. Diese kommen gänzlich ohne aufwändige Regulierung des Internets aus und können individuell auf den Benutzer eingestellt werden.
„Auch wenn die Reform gut gemeint ist: Hier entstehen neue Fallstricke und Gefahren für alle aktiven Internetnutzer – insbesondere für Gamer. Es sollte stets daran gedacht werden, dass Verantwortungsbewusstsein nicht durch Vorschriften ersetzt werden kann. Aus eben diesem Grund ziehen wir es vor, Eltern direkt zu unterstützen.“, fasst Patrik Schönfeldt, Vorstandsvorsitzender des VDVC, die Situation zusammen.
Mittwoch, 19. August 2009
Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) auf der gamescom – „Wir setzen uns für Gamer ein“
Karlsruhe, 19. August 2009 – Etwa einem Monat nach seiner Gründung tritt der Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler auf der Branchenleitmesse gamescom im Köln auf. Unterstützt von der Electronic Sports League und der Gamestar stehen am Samstag, den 22. August und Sonntag, den 23. August 2009, Vertreter des Verbandes in Halle 9 und Halle 6 Rede und Antwort.
„Die erste gamescom in Köln steht auch ganz im Zeichen der aktuellen politischen Diskussion um unser Hobby Computerspiele“, sagt Norman Schlorke, Vorstandsvorsitzender des VDVC. „Deswegen sind auch wir persönlich vor Ort und machen Spieler wie Branchenvertreter darauf aufmerksam, dass ihre Meinung zählt. Wir setzen uns für Gamer ein!“
Im Verbandsforum unter http://forum.vdvc.de verlost der VDVC zwei Freikarten für die gamescom in Köln. Teilnahmeschluss ist der Donnerstag, der 20. August. Neben einem Meet + Greet mit dem VDVC gibt es zudem die exklusive Möglichkeit, beim Stand der ESL Intel ASUS gamezone hinter die Kulissen zu schauen und so die Faszination eSport auch aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Weitere Informationen zum VDVC finden Sie unter http://www.vdvc.de
Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler:
Der VDVC existiert seit dem 12.7.2009 und befindet sich somit noch in der Aufbauphase. Als parteipolitisch neutraler Verband suchen wir den Dialog mit allen Menschen, die dazu bereit sind, mit uns das Thema „Video- und Computerspiele” zu erörtern. Am 25.7. an die Öffentlichkeit gegangen, können wir schon heute einige wichtige Partner vorweisen. Zu diesen gehören unter anderen „mousesports” (Deutschlands erfolgreichster Counter-Strike-Clan) und „wiiinsider” (Gemeinschaft von über 7500 registrierten Wii-Spielern).
„Die erste gamescom in Köln steht auch ganz im Zeichen der aktuellen politischen Diskussion um unser Hobby Computerspiele“, sagt Norman Schlorke, Vorstandsvorsitzender des VDVC. „Deswegen sind auch wir persönlich vor Ort und machen Spieler wie Branchenvertreter darauf aufmerksam, dass ihre Meinung zählt. Wir setzen uns für Gamer ein!“
Im Verbandsforum unter http://forum.vdvc.de verlost der VDVC zwei Freikarten für die gamescom in Köln. Teilnahmeschluss ist der Donnerstag, der 20. August. Neben einem Meet + Greet mit dem VDVC gibt es zudem die exklusive Möglichkeit, beim Stand der ESL Intel ASUS gamezone hinter die Kulissen zu schauen und so die Faszination eSport auch aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Weitere Informationen zum VDVC finden Sie unter http://www.vdvc.de
Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler:
Der VDVC existiert seit dem 12.7.2009 und befindet sich somit noch in der Aufbauphase. Als parteipolitisch neutraler Verband suchen wir den Dialog mit allen Menschen, die dazu bereit sind, mit uns das Thema „Video- und Computerspiele” zu erörtern. Am 25.7. an die Öffentlichkeit gegangen, können wir schon heute einige wichtige Partner vorweisen. Zu diesen gehören unter anderen „mousesports” (Deutschlands erfolgreichster Counter-Strike-Clan) und „wiiinsider” (Gemeinschaft von über 7500 registrierten Wii-Spielern).
Samstag, 8. August 2009
Computerspieler gründen Interessenverband
Spieler gründen Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) in Karlsruhe – Kostenfreie Mitgliedschaft für alle Spieler
Karlsruhe, 25. Juli 2009 – Am Samstag, dem 25. Juli 2009 wurde auf der Demonstration für Spielkultur „Wir sind Gamer!” die Gründung des Verbandes für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) bekannt gegeben. Diese wurde bereits einige Tage zuvor von engagierten Spielern durchgeführt. Der Verband vertritt die gesellschaftspolitischen Interessen der deutschen Spielergemeinde nach außen. Zudem sollen Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz von Spielern und Nicht-Spielern ergriffen werden. Der VDVC ruft alle Spieler auf, sich dem Verband anzuschließen. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei.
Spätestens seit den tragischen Ereignissen von Erfurt und Winnenden sehen sich die über 23 Millionen Video- und Computerspieler in Deutschland immer wieder Diffamierungen, Kriminalisierungen und Verbotsdebatten ausgesetzt, die von Populismus, Unkenntnis und schweren Generationskonflikten zeugen. Hier stellt sich der VDVC als kompetenter Partner für Gesellschaft, Politik und Industrie dar, um aufzuklären und bestehende Konflikte im konstruktiven Dialog zu lösen.
„Spieler in Deutschland hatten bis dato keinerlei unabhängige Interessenvertretung. Diese Lücke schließt nun der VDVC“, sagt Patrik Schönfeldt, Gründungsmitglied und Initiator des Verbandes. „Die Vorbereitungen laufen schon seit einigen Monaten und wir haben bereits die Unterstützung wichtiger Partner zugesichert bekommen.“
„Der VDVC steht für einen effektiven Jugendschutz und für die Förderung der Medienkompetenz in der Bevölkerung“, sagt Aufsichtsratsmitglied und angehende Diplom-Pädagogin Melanie Hardt. Christian Möck, ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrates, fügt hinzu: „In den vergangenen Monaten entwickelte sich vor allem in Baden-Württemberg eine regelrechte Hexenjagd gegen Spieler. Diesem Missstand werden wir konstruktiv entgegenwirken. Daher ist die Gründung in Karlsruhe ein erstes Zeichen. Karlsruhe gilt als Internethauptstadt und als Residenz des Rechts.“
Weitere Informationen zum Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler sowie Mitgliedsanträge sind unter http://www.vdvc.de und info@vdvc.de erhältlich.
Karlsruhe, 25. Juli 2009 – Am Samstag, dem 25. Juli 2009 wurde auf der Demonstration für Spielkultur „Wir sind Gamer!” die Gründung des Verbandes für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) bekannt gegeben. Diese wurde bereits einige Tage zuvor von engagierten Spielern durchgeführt. Der Verband vertritt die gesellschaftspolitischen Interessen der deutschen Spielergemeinde nach außen. Zudem sollen Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz von Spielern und Nicht-Spielern ergriffen werden. Der VDVC ruft alle Spieler auf, sich dem Verband anzuschließen. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei.
Spätestens seit den tragischen Ereignissen von Erfurt und Winnenden sehen sich die über 23 Millionen Video- und Computerspieler in Deutschland immer wieder Diffamierungen, Kriminalisierungen und Verbotsdebatten ausgesetzt, die von Populismus, Unkenntnis und schweren Generationskonflikten zeugen. Hier stellt sich der VDVC als kompetenter Partner für Gesellschaft, Politik und Industrie dar, um aufzuklären und bestehende Konflikte im konstruktiven Dialog zu lösen.
„Spieler in Deutschland hatten bis dato keinerlei unabhängige Interessenvertretung. Diese Lücke schließt nun der VDVC“, sagt Patrik Schönfeldt, Gründungsmitglied und Initiator des Verbandes. „Die Vorbereitungen laufen schon seit einigen Monaten und wir haben bereits die Unterstützung wichtiger Partner zugesichert bekommen.“
„Der VDVC steht für einen effektiven Jugendschutz und für die Förderung der Medienkompetenz in der Bevölkerung“, sagt Aufsichtsratsmitglied und angehende Diplom-Pädagogin Melanie Hardt. Christian Möck, ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrates, fügt hinzu: „In den vergangenen Monaten entwickelte sich vor allem in Baden-Württemberg eine regelrechte Hexenjagd gegen Spieler. Diesem Missstand werden wir konstruktiv entgegenwirken. Daher ist die Gründung in Karlsruhe ein erstes Zeichen. Karlsruhe gilt als Internethauptstadt und als Residenz des Rechts.“
Weitere Informationen zum Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler sowie Mitgliedsanträge sind unter http://www.vdvc.de und info@vdvc.de erhältlich.
Samstag, 27. Juni 2009
Freu mich, dass du da bist :-)
Hallo,
Ich bin grad mit vielen Sachen beschäftigt, die ich hier auch nach und nach vorstellen will.
Grüße
ATARIfreak
Die Seite ist ab jetzt nicht mehr ab 18 :-) war ja eh nur nen Gag
Ich bin grad mit vielen Sachen beschäftigt, die ich hier auch nach und nach vorstellen will.
Grüße
ATARIfreak
Die Seite ist ab jetzt nicht mehr ab 18 :-) war ja eh nur nen Gag
Abonnieren
Posts (Atom)